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Chalkie ist 16 Jahre alt und war auf sich allein gestellt. Es gab viele Anzeichen, dass er geschlagen wurde, vor allem mit bestimmten Schlagringen, die manche Einheimische benutzen, um- wie sie sagen- die “Tiere unter Kontrolle zu halten”. Wir mussten ihm viele Verbände anlegen, er hatte offene Wunden und andere Verletzungen. Im Moment hat er sich erholt und gut eingelebt. Im letzten Winter jedoch bekam er hohes Fieber und wir mussten ihm jeden Morgen die Beine wickeln und für die notwendige Feuchtigkeit sorgen.
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Connan ist der sanfte Riese unter unseren Eseln, der größte und seltenste. Es gibt nur noch weniger als 100 dieser andalusischen Riesenesel. Sie wurden benutzt, um steile und hohe Berghänge zu pflügen, nach und nach aber durch spezielle Traktoren ersetzt. Die überflüssigen Tiere ließ man einfach sterben oder sie wurden in Länder wie Italien gebracht, wo man sie zu Salami verarbeitete.
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Woody ist ein niedlicher kleiner Esel, der traurigerweise viele Jahre als ungeeigneter Karussell-Esel misshandelt wurde. Er musste auf Jahrmärkten und Festplätzen er immer wieder im Kreis gehen und dabei “zum Spaß” schwere Erwachsene auf seinem Rücken tragen. Er war dafür aber zu klein und seine Beine gaben nach bzw. krümmten sich. Als er schließlich nicht mehr richtig laufen konnte, fesselte ihn sein Besitzer und ließ ihn einfach zurück, als der Jahrmarkt weiter zog. Woody ist jetzt bei uns und viel glücklicher. Am Morgen, wenn erste Besucher kommen, wird er ganz aufgeregt; es geht darum, eine besondere Speise zu ergattern. Er ist ein Liebling der Kinder, und obwohl seine Beine steif sind, kann oft eine Karotte mehr “erknabbern” als andere Esel. Das sei ihm auch gegönnt...
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Flash Wenn es irgendein Unheil gab, dann traf es Flash. Er wurde als Drogenkurier missbraucht, getreten, und bekam alle schlechten Gewohnheiten seines Besitzers zu spüren. Er hat immer noch einen deformierten Huf; der Schmied kommt regelmäßig, um ihn zu behandeln.
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Farry wurde von uns in Frigiliana gerettet. Er ist der einzige braune erwachsene Esel bei uns, ein sehr hübscher, aber manchmal auch ein Störenfried , der sich nicht scheut, anderen großen Eseln die geliebten Karotten streitig zu machen, notfalls mit einem Tritt. Während des Winters litt er an Schlammfieber, aber seine Beine sind jetzt wieder in Ordnung.
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Leo(10) wurde in einem Flussbett gefunden, gefesselt und fast tot. Man sagte uns, er sei von seinem früheren Besitzer dort hingeworfen worden, weil das Tier “böse” sei. Sein Besitzer habe ihm “das Böse” durch Schlagen austreiben wollen, Er habe das Tier deshalb gefesselt und geschlagen und - als er keinen Erfolg hatte und das Tier für tot hielt, es dort liegen lassen. Wir konnten Leo retten, er ist gesund und glücklich und wir finden keine Spur von einem “bösen” Charakter. Vielleicht war er empfindlich, weil er ein großes Geschwür hatte, dass wir aber feststellen und behandeln konnten.
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Pablo wurde in Orgiva gerettet, in der Provinz Granada. Er lebte dort eine Zeit lang bei einer Gruppe von Aussteigern, die nach ihm geschaut hatten, als der Besitzer das Tier aufgab, weil er keine Verwendung mehr für es hatte. Pablo ist schon ein großer Junge und wird einmal ein andalusischer Riesenesel.
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Perky wurde von einem unserer langfristigen Unterstützer vor einem ungewissen Schicksal gerettet. Man bot ihn auf einem Viehmarkt an, auf dem normalerweise Schlachtvieh gehandelt wird. Er kam hier gemeinsam zur Station mit seinem besten Freund Pinky; beide waren erst einige Monate alt.
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Petra ist Ende 20 und hat sich nach einigen Schwierigkeiten bei der Ankunft gut eingelebt. Die Jungtiere folgen ihr überall hin; sie stupst sie zurecht und ist jetzt sehr glücklich in ihrem neuen Zuhause.
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Pinky kann nicht ohne seinen besten Freund Perky sein. Sie wurden zusammen als “Babies” gerettet und sind nun gesunde und glückliche Einjährige, die von den älteren und weisen Eseln viel lernen.
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Derek hat bei uns den den Spitznamen, “Derek, der Schlechtgelaunte” . Er streitet sich laufend mit anderen Eseln und muss manchmal isoliert werden. Gut, dass unsere Helfer geschult sind im Umgang mit schwierigen Tieren; in seinem Umfeld ist Vorsicht geboten. Der Grund für sein Verhalten liegt in der Handhabung des Tieres durch seinen Vorbesitzer. Wer seine Geschichte kennt, wundert sich nicht ...
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Foto folgt
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Trevor ist unser Riesenbaby. Der Esel ist erst ein paar Jahre alt und fast so groß wie die Erwachsenen. Er überragt alle Gleichaltrigen.
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Bolera ist eines von zwei Maultieren, das wir z.Zt. beherbergen. Es überlebte eine Reihe von Operationen und ist glücklich mit einem neuen schmerzfreien Leben. Das Muli hat zeitweise ein eigenes Gehege, weil es sein Gewicht gern einsetzt, andere Tiere aus dem Weg zu drängen.
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Chocky ist unser spezielles Hippotherapie-Pony In unserem Reitprogramm hilft es Kindern mit Muskel- oder Lernschwierigkeiten.
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Janice wird wohl für den Rest Ihres Lebens in der Rettungsstation bleiben. Sie fühlt sich hier so sicher, dass sie das Gelände nicht einmal für einen Spziergang verlassen will.
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Paloma ist 19 Jahre alt und eines unserer beiden Maultiere. Bis Mai 2005 lebte sie hoch oben in den Alpujarras. Auf einem Gebirgspfad kollabierte sie vor Erschöpfung und fiel über 100 Meter einen steilen Abhang hinunter. Unser Rettungsteam brauchte 18 Stunden, um das Tier zu retten. Unabhängig von ihren schweren Verletzungen bestand lange die Gefahr, dass Paloma den Schock nicht überleben würde. Das Foto zeigt Paloma, wie sie versucht aufzustehen, nachdem sie 3 Tage und Nächte zitternd und ohnmächtig auf dem Boden lag.
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Silver gehörte Zigeunern, die auf ihm ritten, als er erst 6 Monate alt war. Dadurch ist sein Rückgrat schrecklich deformiert, ein Resultat unglaublicher Grausamkeit.
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Iggy ist unser kürzlich gerettetes Baby-Hängebauchschwein; eine Atraktion für die Besucher.
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Billy ist eine freundliche aber ungeschickte Ziege, quasi unser Familienhaustier. Sind keine Besucher vor Ort, läuft sie frei auf dem Gelände herum, andernfalls könnten ihre großen Hörner kleine Kinder erschrecken.
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